{"id":6049,"date":"2020-11-24T13:45:16","date_gmt":"2020-11-24T12:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bonnalliance-icb.de\/2020\/11\/new-bonn-water-network-founded\/"},"modified":"2020-11-24T13:49:14","modified_gmt":"2020-11-24T12:49:14","slug":"bonn-water-network-gegruendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bonnalliance.de\/de\/2020\/11\/bonn-water-network-gegruendet\/","title":{"rendered":"Bonn Water Network gegr\u00fcndet"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.bonnalliance.de\/wp-content\/uploads\/Bonn_Water_Network_Logo_5cm_PRINT.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6044\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcber 150 Menschen aus unterschiedlichen Weltregionen nahmen am 17. November 2020 an der Online-Auftaktveranstaltung des Bonn Water Network teil. Das Netzwerk besteht aus sieben Bonner Institutionen mit langj\u00e4hriger Erfahrung zu Wasser und verwandten Themen; neben dem Deutschen Institut f\u00fcr Entwicklungspolitik (DIE) sind dies das Internationale Konversionszentrum Bonn (BICC), zwei Institute der Universit\u00e4t Bonn, das Geographische Institut (GIUB) und das Zentrum f\u00fcr Entwicklungsforschung (ZEF), das International Water Management Institute (IWMI) sowie zwei UN-Institutionen, das United Nations Institute for Environment and Human Security (UNU-EHS) und das Sekretariat der Konvention der Vereinten Nationen zur Bek\u00e4mpfung der W\u00fcstenbildung (UNCCD).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In ihren Begr\u00fc\u00dfungsworten hob die Sprecherin des Netzwerks, Dr. Annabelle Houdret (DIE), hervor, dass die Partner auf 15 Jahre Zusammenarbeit in ihrer &#8222;Water Lecture&#8220;-Reihe und eine langj\u00e4hrige Erfahrung in der angewandten Forschung in Wasserprojekten auf der ganzen Welt aufbauen k\u00f6nnen. Sie unterstrich den kooperativen Geist des Netzwerks und seiner Partner:&nbsp; &#8222;Wir erarbeiten gemeinsam mit unseren Partnern L\u00f6sungen f\u00fcr Wasserprobleme, seien es lokale Landwirte in Entwicklungsl\u00e4ndern, nationale Wassermanagement-Institutionen, Ministerien in Europa oder im globalen S\u00fcden oder internationale Organisationen &#8211; wir glauben, dass \u00fcber L\u00e4nder, Hierarchien und Disziplinen hinweg jeder einzelne Akteur sein eigenes Fachwissen hat, das dazu beitr\u00e4gt, nachhaltige L\u00f6sungen f\u00fcr die Wasserkrise zu finden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stefan Wagner, Direktor f\u00fcr Internationale Angelegenheiten &amp; Globale Nachhaltigkeit der Stadt Bonn, betonte in seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede hervor, dass es f\u00fcr den Standort Bonn als Zentrum f\u00fcr internationale Zusammenarbeit und nachhaltige Entwicklung eine wichtige Erg\u00e4nzung sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Prof. Dr. Jakob Rhyner, Wissenschaftlicher Direktor der Bonner Allianz f\u00fcr Nachhaltigkeitsforschung\/ Innovationscampus Bonn (ICB), begr\u00fc\u00dfte die Gr\u00fcndung des Netzwerks als eine wertvolle und zeitgem\u00e4\u00dfe Erg\u00e4nzung der bestehenden Forschungsallianzen und versprach eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen dem ICB und dem Bonn Water Network.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Direktoren der Mitgliedsinstitutionen des Bonner Wassernetzwerks lieferten kurze Inputs per Videobotschaften und gaben einen \u00dcberblick \u00fcber die Herausforderungen der Wasserkrise und die Beitr\u00e4ge ihrer jeweiligen Organisationen zum Netzwerk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich gaben einige Forscher des Bonn Water Network Einblicke in ihre Erfahrungen mit den Herausforderungen der Wasserkrise auf der ganzen Welt und ihre Arbeit mit Partnerinstitutionen. Sie zeigten auf, wie sich die Grundwasserknappheit auf die Umsetzung der Ziele der Nachhaltigen Entwicklung in Jordanien auswirkt (Dr. Ines Dombrowsky, DIE), welche Auswirkungen zunehmende hydrologische Variabilit\u00e4ten und Extreme auf Unsicherheiten und Risiken in Myanmar haben (Prof. Dr. Mariele Evers, GIUB), wie Land- und Wasserressourcen in Marokko nachhaltig bewirtschaftet werden k\u00f6nnen (Dr. Birgit Kemmerling, BICC), und wie die Forschung das grenz\u00fcberschreitende Wassermanagement in Togo und Benin unterst\u00fctzen kann (Dr. Yvonne Walz, UNU-EHS). Dar\u00fcber hinaus erl\u00e4uterte Dr. Jonathan Lautze vom IWMI die Interdependenzen zwischen der Bereitstellung von Wasser, Energie und Nahrungsmitteln in Zentralasien und Afrika, Dipesh Chapagain (ZEF) analysierte die Auswirkungen zuk\u00fcnftiger Klimaextreme auf die Wasserressourcen in West-Nepal, und Dr. Daniel Tsegai (UNCCD) erl\u00e4uterte, wie seine Institution dazu beitr\u00e4gt, proaktive Ans\u00e4tze gegen D\u00fcrre auf globaler und lokaler Ebene umzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Bonn Water Network wird im Jahr 2021 eine eigene Website bekommen, Informationen \u00fcber seine Aktivit\u00e4ten finden sich auch im neuen <a href=\"https:\/\/www.die-gdi.de\/en\/water-governance\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Webspecial Water Governance<\/a> des DIE. Die n\u00e4chste Veranstaltung des Netzwerks wird die Pr\u00e4sentation auf dem <a href=\"https:\/\/flores.unu.edu\/en\/events\/upcoming\/bonn-water-network-introduction-of-the-new-network-and-associated-topics-and-themes.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">&#8222;Internationalen Wasserkolloquium&#8220;<\/a> sein, das von UNU-FLORES in Zusammenarbeit mit der Technischen Universit\u00e4t Dresden (TU Dresden) und der Universit\u00e4t Bonn organisiert wird. Am 26. Januar 2021 h\u00e4lt au\u00dferdem Prof. Dr. Anna-Katharina Horndige, Direktorin des Deutschen Instituts f\u00fcr Entwicklungspolitik, die n\u00e4chste Water Lecture des Bonn Water Network zum Thema &#8218;Sustainable Ocean Governance&#8216;.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr weitere Informationen \u00fcber das Netzwerk wenden Sie sich bitte an die Sprecherin, Dr. Annabelle Houdret (Annabelle.houdret@die-gdi.de).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Beitrag des Deutschen Instituts f\u00fcr Entwicklungspolitik (DIE). <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber 150 Menschen aus unterschiedlichen Weltregionen nahmen am 17. November 2020 an der Online-Auftaktveranstaltung des Bonn Water Network teil. 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